Premium-Rechenleistung
Offizielles Gerätebeispiel ANTMINER U3S23H: 1.160 TH/s bei 11,02 kW Leistungsaufnahme.
PV-Mining & Wärmerückgewinnung
Ein hochwertiger wassergekühlter Miner kann pro Kilowattstunde deutlich mehr Rechenwert erzeugen und gleichzeitig Wärme liefern. PHT wählt Gerät, Leistung und Hydraulik passend zum Gebäude – statt mit einer pauschalen Ertragszahl zu rechnen.
Mining kann für PV-Überschuss sehr sinnvoll sein, wenn ein effizienter Miner eingesetzt und die Rechenwärme gleichzeitig gebraucht wird. Die Gerätewahl ist entscheidend: Unter denselben Marktbedingungen liefert ein Premium-Hydro-Miner mit 9,5 J/TH rechnerisch rund 58 % mehr Bruttoerlös je kWh als ein Gerät mit 15 J/TH. Dazu kommt der Wert der tatsächlich genutzten Wärme.
Offizielles Gerätebeispiel ANTMINER U3S23H: 1.160 TH/s bei 11,02 kW Leistungsaufnahme.
Bruttoerlös bei 9,5 J/TH und der Marktreferenz vom 14.08.2026 – vor Pool, Betrieb, Steuern, Ausfällen und Abschreibung.
Die elektrische Aufnahme wird nahezu vollständig zu Wärme. Wirtschaftlich zählt nur der Anteil, der tatsächlich ins Gebäude übertragen wird.
PV → ₿ → Wärme
Die Kilowattstunde wird nicht doppelt verbraucht. Sie ermöglicht Rechenarbeit; anschliessend steht ihre Energie fast vollständig als Wärme zur Verfügung.
Der Zähler misst am Netzanschlusspunkt, welche Leistung nach Gebäudeverbrauch und festgelegten Prioritäten übrig bleibt.
Leistung und Freigabe folgen Überschuss, Wärmebedarf, Strompreis und sicheren Gerätegrenzen.
Wärmetauscher, Pumpengruppe und Puffer koppeln den Miner vom Gebäudekreislauf sicher ab.
Dashboard und Wärmemengenzähler zeigen Netzbezug, Rechenleistung, Temperaturen und real genutzte Wärme.
PV-Mining & Wärmerückgewinnung
Der Miner nutzt Leistung, die sonst eingespeist oder begrenzt würde, ohne Batteriezyklen zu verbrauchen.
Rechenleistung kann einen zusätzlichen variablen Erlös liefern. Entscheidend ist der Mehrwert gegenüber der entgangenen Einspeisevergütung.
Wenn Wärmebedarf und Minerbetrieb zusammenfallen, kann übertragene Rechenwärme einen Teil der Gaswärme ersetzen.
Puffer, Niedertemperatur-Heizkreis, Pool oder Warmwasser-Vorwärmung schaffen sinnvolle Wärmesenken.
Konkretes Verkaufsbeispiel
Läuft das 11,02-kW-Gerät acht Stunden mit echtem PV-Überschuss und nutzbarem Wärmebedarf, entstehen Rechenleistung und Wärme aus derselben eingesetzten Energie.
88,2 kWh × 11,6 Rp./kWh bei der verwendeten Marktreferenz.
Mit vorsichtig angesetzten 90 % Übertragung in Puffer, Heizkreis, Pool oder Prozesswärme.
Mining plus Wärme bei beispielhaft 12 Rp./kWh ersetztem Wärmewert.
Der Brutto-Systemwert ist kein Gewinn. Abzuziehen sind entgangene Einspeisung, Poolgebühr, Pumpenstrom, Wartung, Hardware, Ausfälle und Steuern. Der Wärmewert zählt nur bei echtem, gleichzeitigem Bedarf.
Wirtschaftlichkeit
Der Marktwert ist für alle Geräte gleich – die Effizienz aber nicht. Weniger Joule pro Terahash bedeuten mehr Rechenleistung und mehr Bruttoerlös je verbrauchter kWh.
Systemvorteil = Mining-Bruttoerlös − Pool/Betrieb − Hardwareanteil + Wert der nutzbaren Wärme − entgangene EinspeisevergütungDie Referenz verwendet 32,28 USD/PH/Tag und rund 0,82 CHF/USD. Der Wert ändert sich laufend. Auch ein Premium-Miner garantiert keinen Gewinn; entscheidend ist der Systemvorteil nach allen Kosten und gegenüber der Einspeisealternative.
| Gerät oder Marktannahme | Mining-Bruttoerlös pro kWh | Einordnung |
|---|---|---|
| Effizienter Miner mit 15 J/TH | ca. 7,4 Rp. | gleicher Marktwert, höherer Strombedarf je TH |
| Premium-Hydro mit 9,5 J/TH | ca. 11,6 Rp. | aktuelle datierte Referenz |
| Premium-Hydro bei 40 USD/PH/Tag | ca. 14,4 Rp. | stärkeres Marktszenario |
| Premium-Hydro bei 55 USD/PH/Tag | ca. 19,8 Rp. | sehr starkes Szenario, keine Prognose |
Rechenwärme statt fossiler Laufzeit
Ein Miner ist physikalisch eine elektrische Wärmequelle mit zusätzlichem Rechenleistungserlös. In passenden Gebäuden kann er die Gastherme während seiner Laufzeit entlasten – besonders bei niedrigen Systemtemperaturen und einer ausreichend grossen Wärmesenke.
KOSTENLOSER MINING-WÄRME-CHECK
Beantworten Sie wenige Fragen. PHT prüft Stromangebot, Wärmesenken, Speicher, Heizsystem und die nächsten technischen Schritte.
Ablauf
Überschussstunden, Heizlast, Temperaturen und Speicherfähigkeit gemeinsam auswerten.
Leistung, Kühlmittel, Volumenstrom, Wärmetauscher, Puffer und Notkühlung dimensionieren.
Netzfluss, Mindestlaufzeiten, Pumpenstatus, Temperaturen und sichere Abschaltungen verknüpfen.
Wärmemenge, Bruttoerlös, Netzbezug, Betriebskosten und Verfügbarkeit dauerhaft sichtbar machen.
PV-Mining & Wärmerückgewinnung
Dreiphasiger Anschluss, Schutzorgane, Leitungen, Selektivität und Anschlussleistung werden fachgerecht dimensioniert.
Hersteller-Vorgaben zu Eintrittstemperatur, Volumenstrom, Druck und Kühlmedium bleiben verbindlich.
Leistungsänderungen berücksichtigen Firmware, Mindestlaufzeit und thermische Stabilität. Häufiges hartes Netztrennen wird vermieden.
Nur Wärme, die einen anderen Wärmeerzeuger tatsächlich ersetzt, wird wirtschaftlich als Nutzen angesetzt.
Aktualisiert: 27.08.2026. Marktwerte sind datierte Vergleichswerte und keine Garantie.
Häufige Fragen
Ja, mit einem sehr effizienten Miner und in stärkeren Marktphasen ist das als Bruttoerlös möglich. Das aktuelle Premium-Beispiel mit 9,5 J/TH liegt bei rund 11,6 Rp./kWh; bei 15 J/TH wären es unter denselben Bedingungen nur rund 7,4 Rp./kWh. Poolgebühren, Betrieb, Steuern, Ausfälle und Hardware sind noch abzuziehen.
Ja, als Teilersatz oder Entlastung, wenn Minerbetrieb und Wärmebedarf zusammenfallen und die Wärme fachgerecht übertragen wird. Eine vollständige Ablösung hängt von Heizlast, Temperatur, Winterversorgung, Warmwasserhygiene und Spitzenlast ab.
Die Wärme liegt direkt in einem Flüssigkeitskreislauf vor und lässt sich über einen Wärmetauscher kontrolliert in Puffer oder Heizsystem übertragen. Dafür steigen Anforderungen an Hydraulik, Pumpen, Dichtheit und Notkühlung.
Nicht pauschal. Eine Wärmepumpe liefert aus einer Strom-kWh oft mehrere Wärme-kWh. Der Miner liefert ungefähr eine Wärme-kWh, zusätzlich aber variablen Mining-Bruttoerlös. Entscheidend ist der Systemvergleich für das konkrete Gebäude.
Ein Energiezähler misst den Netzfluss. Die Steuerung gibt nur die Leistung frei, die innerhalb einer Reserve verfügbar ist, und berücksichtigt Wärmebedarf, Gerätegrenzen, Mindestlaufzeiten und sichere Fallbacks.
Passend dazu
Senden Sie PV-Lastgang, Miner-Daten, Heizsystem, Temperaturen und gewünschte Wärmenutzung. PHT erstellt eine technische Vorprüfung mit transparenter Szenariorechnung – ohne Renditeversprechen. Persönlich betreut in Pfäffikon SZ, Freienbach, Wollerau, Lachen, Höfe/March, am Zürichsee und in Glarus.